Evangelische Kindergärten und Kindertageseinrichtungen in Stuttgart
 

Unsere Projekte

Lernbegleitung im Kinder- und Familienzentrum Martinskirche

Auf Anfrage von Eltern wurde in der Kindertagesstätte Martinskirche/Kinder- und Familienzentrum ein Angebot zur Lernbegleitung von Schulkindern im Hort mit einer externen, in diesem Bereich sehr erfahrenen, Fachkraft durchgeführt.
Acht Familien haben nach einer Abfrage Interesse bekundet und elf Schulkinder aus diesen Familien haben am Angebot teilgenommen. Im Vorfeld fand mit jeder Familie ein Gespräch statt, indem die Förderschwerpunkte und Anliegen abgestimmt wurden, so dass auf dieser Grundlage eine ganz gezielte Unterstützung möglich war.
Das Angebot fand zweimal wöchentlich statt. Jedes Kind erhielt dabei eine halbstündige, individuelle Lernbegleitung. Zur Halbzeit des Angebotes wurde ein Auswertungsgespräch wieder mit allen Familien durchgeführt. Kinder und Eltern gaben sehr positive Rückmeldungen zu diesem Projekt und haben die Lernbegleitung als sehr wertvoll und hilfreich erlebt.

Die evangelischen Kinder- und Familienzentren in Stuttgart sind finanziert aus Mitteln der Stadt Stuttgart, des Landes Baden-Württemberg, der Evang. Landeskirche Württemberg und privaten Spenden.

Internetseite des Kinder- und Familienzentrums Martinskirche

Kinder- und Familienzentrum Friedens

Der Bus konnte die Ausflugsgesellschaft der Kindertagesstätte Friedens und des Friedens-Kindergartens/Kinder- und Familienzentrum gerade so aufnehmen: Der Familienausflug ging in den Welzheimer Wald zu einem Landschaftsgarten mit Erfahrungsstationen für alle Sinne: Sehen, Riechen, Hören, Tasten, Balancieren, Schaukeln, Hüpfen.
Die Gruppe aus Stuttgart-Ost hat speziell eine Führung für Kleinkinder erhalten, erfahrene Naturpädagogen haben Eltern und Kindern einige Stationen erklärt und zum Ausprobieren angeleitet. Später konnten die Familien gemeinsam das weitläufige Gelände auf eigene Faust erkunden. Mehrere Familien trafen sich bei der großen Murmelbahn wieder, die über mehrere Stockwerke ging und bei der die Kinder nicht müde wurden, treppauf und treppab ihre Ideen auszuprobieren.
Spätestens beim gemeinsamen Kuchenessen waren alle wieder beisammen und konnten von vielen neuen Erlebnissen berichten, der Austausch geschah einrichtungsübergreifend. Es war ein schöner Tag!

Die evangelischen Kinder- und Familienzentren in Stuttgart sind finanziert aus Mitteln der Stadt Stuttgart, des Landes Baden-Württemberg, der Evang. Landeskirche Württemberg und privaten Spenden.

Nachbarschaftsgarten des Ev. Spitalwald-Kindergartens

Der Nachbarschaftsgarten in Botnang ist ein beliebtes Ziel bei den Kindern des Ev. Spitalwaldkindergartens. Bei jedem Wetter macht sich täglich eine Kindergruppe mit den ErzieherInnen zusammen auf den Weg und besucht den Garten.
Es gibt immer etwas zu tun: Insekten und Vögel beobachten, Blüten trocknen,  Kräuter schneiden, Schnecken zählen, Gießen und selbst jetzt im Winter finden die Kinder im Garten ihr Bewegungs- und Betätigungsfeld. Kinder und ihre Familien werden einbezogen, alle Kräfte und Interessen kommen zum Einsatz.
Das Kooperationsprojekt mit den Botnanger Gartenfreunden e.V. und anderen Partnern erlaubt gemeinsames Tun, auch wenn die Unterhaltung in deutscher Sprache noch mühsam ist oder wenn Städter auf gartenerfahrene Nachbarn treffen.  
Das Foto "Kinder gießen das selbst angebaute Gemüse" wurde beim Wettbewerb "Naturoasen in Stuttgart 2017" mit einem Publikumspreis ausgezeichnet.

Die evangelischen Kinder- und Familienzentren in Stuttgart sind finanziert aus Mitteln der Stadt Stuttgart, des Landes Baden-Württemberg, der Evang. Landeskirche Württemberg und privaten Spenden.

 

Kinder- und Familienzentrum Paul-Gerhardt

Im Kinder- und Familienzentrum Paul-Gerhardt/Stuttgart-West konnte ein Musikprojekt stattfinden. Die beiden professionellen Musiker Katrin Medde und Alex Menichini haben mit den Kindern zusammen spielerisch Rhythmus und Zusammenspiel erkundet und verschiedene Instrumente ausprobiert.
Dabei kamen neben Stimme und Bodypercussion (Schnipsen, Klatschen, Stampfen) auch echte Boomwhackers zum Einsatz. Die 3-6-jährigen Kinder lernten den Umgang mit den Rhythmusinstrumenten kennen und konnten ihre musikalische Wahrnehmung erweitern und vertiefen. Es hat allen viel Spaß gemacht!

Während des Projektes haben die Musiker zusammen mit den Kindern ein Lied erarbeitet, Text und Melodie lange geprobt und natürlich auch eine Aufführung vorbereitet. Mit professioneller Tontechnik entstand eine CD, jedes Kind bekam eine eigene "Paul-Gerhardt-CD" überreicht. Die Kinder waren sehr stolz und ihre ganzen Familien freuten sich mit.

Die evangelischen Kinder- und Familienzentren in Stuttgart sind finanziert aus Mitteln der Stadt Stuttgart, des Landes Baden-Württemberg, der Evang. Landeskirche Württemberg und privaten Spenden.

Kinder- und Familienzentren

An sieben verschiedenen Standorten in Stuttgart entwickeln sich derzeit insgesamt neun evangelische Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren weiter. Die Einrichtungen nehmen verstärkt neben den Kindern auch die ganzen Familien in den Blick.
Die Kinder- und Familienzentren verbinden zwei Bausteine miteinander:

  • Die zum Teil bereits vorhandene individuelle Bildungsförderung von Kindern wird intensiviert, um Kinder mit mehrfachen Entwicklungsrisiken in der Einrichtung gezielter zu födern.
  • Die Familienzentren erweitern die Bildungsarbeit auf das ganze System Familie und beziehen die Eltern bei den Bildungsprozessen ihrer Kinder mit ein.

Wichtige Grundlage dieser Arbeit ist die Begegnung z.B. der Eltern untereinander, Bildungserfahrungen für Kinder und ihre Eltern sowie Beratung und Vermittlung weiterführender Hilfen.

Aufgrund der unterschiedlichen finanziellen und personellen Ausstattung befinden sich die sieben Standorte derzeit in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Die Evang. Landeskirche in Württemberg, die Stadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg oder z.B. Spenden und Stiftungsgelder unterstützen diese Arbeit.

Im Sommer 2013 entstand trägerübergreifend ein Film über die Stuttgarter Kinder- und Familienzentren